„Es gilt, bürokratische Hürden einzureißen, etwa durch eine konsequente Digitalisierung sowie die Zentralisierung der Prozesse und eine beschleunigte Anerkennung der Berufsqualifikationen…“

Koalitionsvertrag für die 21. Legislaturperiode

Darüber haben wir uns mehr als nur Gedanken gemacht.

Work & Stay Vision

Internationale Talente gewinnen. Zukunft sichern. Schnell. Digital. Bedarfsorientiert.

Ein Zielbild für die nutzerzentrierte Reinvention der Fachkräfteeinwanderung

Deutschland braucht internationale Fachkräfte. Internationale Fachkräfte brauchen ein System, das funktioniert. Wer Klarheit, Tempo und ein spürbares Gefühl von Willkommen bietet, wird im Wettbewerb um Talente vorn liegen. Genau hier setzt Work & Stay an: mit dem Anspruch, die Journey von der ersten Orientierung bis zum Ankommen in Deutschland neu zu denken – digital, nutzerzentriert und wirksam.

Accenture, Pega, Fragomen
Judith Michels

Judith Michels

Managing Director
Öffentliche Verwaltung und Gesundheitswesen
Client Partner Bundesministerium des Innern

Henri Souchon

Henri Souchon

Managing Director
Öffentliche Verwaltung und Gesundheitswesen
Client Partner Bundesagentur für Arbeit

Sven Hellmich

Sven Hellmich

Mitglied der Geschäftsleitung
Öffentliche Verwaltung und Gesundheit

Lorenz Vierecke

Lorenz Vierecke

Experte
Experience Systems

Magdalena Brämswig-Cohen

Magdalena Brämswig-Cohen

Expertin
Fachkräfteeinwanderung

Das Team.

Louisa Mayer

Louisa Mayer

Expertin
Digitalstrategie

Martin Margraf

Martin Margraf

Experte
Immigration Border Services

Torge Bergmann

Torge Bergmann

Experte
Platformstrategie

Canan Eldemgil

Canan Eldemgil

Expertin
Kommunikation

Angelique Heimbach g. Göthe

Angelique Heimbach g. Göthe

Expertin
Kommunikation

Fachkräfte entscheiden über Wachstum.

Die Herausforderungen in Zahlen

90 Mrd. €

geschätzte jährliche Belastung für die deutsche Wirtschaft durch den Fachkräftemangel (2 % des BIP).

Fachkräftereport der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK)

19,5 Mio.

der sogenannten Baby-Boomer gehen bis 2036 in Rente.

Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW)

400 Tsd.

qualifizierte Zuwandernde müsste Deutschland pro Jahr gewinnen, um allein dem demografischen Wandel zu begegnen.

Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

50 %

der Betriebe sehen laut IAB-Forschung in fehlenden Fachkräften eine zentrale Wachstumsbremse.

Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Zentrale Erkenntnis

Deutschland ist dringend auf internationale Fachkräfte angewiesen.

Worum es geht.

Deutschland braucht nicht nur mehr internationale Fachkräfte, sondern auch ein System, das ihrer Realität gerecht wird. Heute sind viele Prozesse aus Zuständigkeiten gedacht, nicht aus Sicht der Menschen, die sie durchlaufen. Das führt zu Brüchen, Unsicherheit und unnötigem Aufwand für Fachkräfte, Arbeitgebende und Verwaltung. Reinvention beginnt deshalb nicht mit einem Formular, sondern muss an der gesamten Journey ansetzen.

Die Reise beginnt.

Aktuelle Prozesse Die Realität der Journey Perspektive der Fachkräfte Was die Daten zeigen Arbeitgebende im Verfahren

Aktuelle Prozesse

Wer nach Deutschland kommt, erlebt keinen linearen Prozess, sondern viele Einzelschritte, Entscheidungen und Schnittstellen. Genau dort entsteht der Unterschied zwischen Hürde und Orientierung.

01 Aktuelle Prozesse
02 Die Realität der Journey
03 Perspektive der Fachkräfte
04 Was die Daten zeigen
05 Arbeitgebende im Verfahren

Aktuelle Prozesse

Wer nach Deutschland kommt, erlebt keinen linearen Prozess, sondern viele Einzelschritte, Entscheidungen und Schnittstellen. Genau dort entsteht der Unterschied zwischen Hürde und Orientierung.

Die Realität der Journey

Migration ist kein linearer Prozess, sondern eine individuelle und oft fragmentierte Journey. Unterschiedliche Schritte, Zuständigkeiten und Anforderungen führen zu Brüchen, doppelten Nachweisen und Unsicherheit – lange bevor jemand in Deutschland ankommt.

Perspektive der Fachkräfte

Persönliche Einblicke und Gespräche zeigen: Wer nach Deutschland kommen will, braucht vor allem Orientierung. Gerade in den ersten Schritten fehlen oft verlässliche Informationen, klare nächste Schritte und ein verständlicher Zugang zu den relevanten Leistungen.

Was die Daten zeigen

Eine interne Befragung von mehr als 700 internationalen Fachkräften zeigt ein klares Muster: Nicht ein einzelnes Formular ist das Problem, sondern das Zusammenspiel der gesamten Journey. Wiederkehrende Brüche, uneinheitliche Abläufe und fehlende Transparenz prägen die Erfahrung.

Arbeitgebende im Verfahren

Auch aus Sicht der Arbeitgebenden ist der Handlungsbedarf klar. Hoher Fachkräftebedarf, verzögerte Besetzungen und komplexe Verfahren erzeugen Zeit-, Kosten- und Koordinationsaufwand. Gleichzeitig sind Unternehmen heute kaum wirksam in den Prozess eingebunden – zu oft wird die Fachkraft selbst zur Schnittstelle zwischen Arbeitgebenden und Behörde.

Die Muster sind bekannt.

Die Wege sind individuell. Die Hürden sind es erstaunlich oft nicht.

01

Fragmentiert

Kein klarer Prozess – sondern viele Brüche entlang der Journey

02

Im System gedacht

Zu oft stehen Zuständigkeiten und Verfahrenslogik im Vordergrund – nicht die Bedürfnisse der Nutzenden.

03

Kein Einzelfall

Die Lebensläufe unterscheiden sich, die Herausforderungen ähneln sich.

04

Intransparent

Fachkräfte und Arbeitgebende wissen oft nicht, wo sie stehen, was fehlt und was als Nächstes passiert.

Einzelne Schritte zu digitalisieren reicht nicht. Die Journey muss als Ganzes neu gedacht werden.

Das Work & Stay
Vision Lab.

Am 25. März 2026 in Berlin haben wir dieses Zielbild gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Ministerien, Bundesbehörden und unserem Ökosystem diskutiert. Im Mittelpunkt standen die Perspektiven internationaler Fachkräfte und Arbeitgebender, die zentralen Brüche entlang der Journey und ein erster Prototyp dafür, wie eine nutzerzentrierte Lösung aussehen kann. Das Feedback war eindeutig: Der Ansatz überzeugt. Zugleich braucht es in Verantwortung, Governance und Umsetzung noch wichtige Entscheidungen.

Work & Stay Vision Lab, 25. März 2026 in Berlin

Von Vision zu Realität.

Lösung Work & Stay Erfahrung nutzen Digitale Identität als Enabler Flexibel umsetzen, schnell anpassen

Lösung Work & Stay

Eine wirksame Lösung verbindet Orientierung, Nachweise, Prozesse und Services entlang der realen Journey – nicht entlang institutioneller Silos.

01 Lösung Work & Stay
02 Erfahrung nutzen
03 Digitale Identität als Enabler
04 Vision erlebbar machen
05 Flexibel umsetzen, schnell anpassen

Lösung Work & Stay

Eine wirksame Lösung verbindet Orientierung, Nachweise, Prozesse und Services entlang der realen Journey – nicht entlang institutioneller Silos.

Erfahrung nutzen

Komplexe, grenzüberschreitende Journeys müssen nicht bei null gedacht werden. Es gibt erprobte Muster dafür, wie nutzerzentrierte Services, digitale Plattformen und behördennahe Prozesse wirksam zusammenspielen. Als globales Unternehmen und Arbeitgeber mit mehr als 3.000 internationalen Fachkräften in Deutschland kennen wir die operative Realität zudem aus eigener Perspektive. Entscheidend ist, diese Erfahrung in eine Lösung zu übersetzen, die im deutschen Kontext funktioniert.

Digitale Identität als Enabler

Verifizierbare digitale Nachweise können Verwaltungsprozesse grundlegend vereinfachen. Mit der europäischen Digital Identity Wallet entsteht ein wichtiger Baustein, um Identität, Qualifikationen, Herkunft oder Sprachkenntnisse sicher und wiederverwendbar nachzuweisen. Das reduziert Prüfaufwände, vermeidet Mehrfacheingaben und macht das Once-Only-Prinzip praktisch nutzbar.

Vision erlebbar machen

Der Einstieg entscheidet. Unser Prototyp zeigt, wie Fachkräfte über einen dialogbasierten Zugang Orientierung finden – mit Fragen aus der Community zum Leben in Deutschland, zu Erfahrungen anderer Menschen aus dem gleichen Herkunftsland, zu passenden Aufenthaltstiteln, zu Arbeitsmarkt- und Vermittlungsangeboten und zu Integrationsleistungen vor Ort. Im Hintergrund werden Leistungen so orchestriert, dass aus vielen Einzelschritten ein verständlicher Weg wird – mehrsprachig, transparent und aus einer Hand.

Flexibel umsetzen, schnell anpassen

Moderne Plattformen ermöglichen es, komplexe Prozesse klar zu modellieren, schnell umzusetzen und kontinuierlich weiterzuentwickeln. Funktionen wie Low-Code/No-Code, KI-gestützte Dokumentenprüfungen und integrierte Services schaffen skalierbare Lösungen, die flexibel auf Veränderungen reagieren und schrittweise erweitert werden können.

Ohne Stay keine nachhaltige Lösung

Die Work-and-Stay-Agentur (WSA) bündelt die bislang auf viele Behörden verteilten Verfahren der Fachkräfteeinwanderung auf einer zentralen, digitalen Plattform. Fachkräfte reichen ihre Unterlagen nur noch einmal ein („Once-Only"), sehen den Bearbeitungsstand jederzeit ein und kommunizieren mit einer einzigen Anlaufstelle. Doch die WSA darf nicht bei der Einreise enden: Eine Fachkraft zu gewinnen ist teuer, und das rechnet sich nur, wenn sie auch bleibt. Deshalb muss die Plattform den gesamten Weg abdecken – ankommen, Fuß fassen, sich willkommen fühlen – mit konkreten Bleibe-Angeboten wie Unterstützung bei Wohnung und Behördengängen, Sprachkursen und festen Ansprechpartnern über die Einreise hinaus. Ohne diese Bleibekultur bleibt die WSA nur ein beschleunigter Einreiseprozess statt einer echten Lösung.

Wie es weitergeht.

Das Thema ist zu relevant, um beim Zielbild stehenzubleiben. Deshalb öffnen wir den Austausch weiter – über Verwaltung, Arbeitgebende, internationale Fachkräfte und Partner hinweg – und teilen hier fortlaufend neue Einblicke, Perspektiven und nächste Entwicklungsschritte. So wird sichtbar, wie aus einer starken Vision Schritt für Schritt etwas Greifbares wird. Wenn Sie Erfahrungen, Fragen oder Perspektiven einbringen möchten, freuen wir uns auf den Dialog.

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